logo
    • 29 SEP 14
    • 0

    Video Schluckstudie

    Ein 12 Wochen alter Malinois wurde zu uns überwiesen zur Abklärung von Regurgitieren.
    Durch eine Schluckstudie unter Fluoroskopie konnte eine angeborene Speiseröhrenerweiterung festgestellt werden.

    Regurgitation:
    Die Regurgitation (lat. re „zurück“, gurges „Schlund“) ist ein Vorgang, bei dem der Inhalt von Hohlorganen (etwa der Speisebrei in Magen und Speiseröhre, oder das Blut im Herzen) nicht den üblicherweise vorgesehenen Weg nimmt, sondern zurück in die andere Richtung fließt. Dieser Vorgang ist beim Menschen und bei vielen Tierarten krankhaft.

    In erster Linie wird darunter das Zurückdringen von festen oder flüssigen Nahrungsteilen aus dem Magen in die Speiseröhre und in die Mundhöhle unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme bei bestimmten Erkrankungen der Speiseröhre (Achalasie, Ösophagusatresie, Zenker-Divertikel) oder des Magens bezeichnet. Der Hauptunterschied zum Erbrechen liegt hierbei in der Tatsache, dass der Nahrungsbrei nicht von einer Antiperistaltik in die Mundhöhle zurückbefördert wird, sondern hierfür andere Mechanismen verantwortlich sind. Dies können einerseits fehlende oder verminderte Peristaltikwellen sein, sodass die Nahrung nicht effektiv weiterbefördert wird, oder die Passage kann durch Einschnürungen oder Aussackungen gestört werden.

    Leave a reply →

Photostream